SG Tornesch/Holsatia

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Kunstrasen Krimi auf Wilhelmshöhe

Nach 2 Niederlagen in der Oberliga vor der Winterpause und einer intensiven Vorbereitung auf die weitere Saison war das Spiel gegen den SV Eidelstedt eine Standortbestimmung.

Der megarutschige Kunstrasen machte das Passspiel schwer. Auf beiden Seiten gab es immer wieder unglücklich Aktionen. Wir kombinierten dennoch gut und kamen durch Pressing, durch unser Passspiel sowie durch Standards zu Abschlüssen. In 13‘ und 19‘ die mit 2:0 verdiente Führung, ohne dass es gefährliche Szenen vor dem eigenen Tor gab. 25 Minuten lang dominierten wir, dann führte wohl Angst vor der eigenen Courage zu einem leichten Ballverlust im Aufbauspiel und zum Anschlusstreffer des Gegners. Das Spiel wurde von Minute zu Minute spannender. Wir spielten nicht mehr so selbstbewusst, der Gegner presste, so fällt das 2:2 in 32‘. Anstoß – hinten rum gespielt – den Gegner in unsere Hälfte gelockt – zwei Pässe, der Zweite davon in die Gasse – im 1gg1 dem herauseilenden Torwart keine Chance gelassen 3:2  33‘. Trotz der souverän vorgetragenen Führung, kommt nicht die nötige Ruhe ins Aufbauspiel. In 37‘ folgt das 3:3. Wir verteidigen bis in die Halbzeitpause.

Nach der Pause ein offener Schlagabtausch. Mit Kampf und Willen verteidigen wir unser Tor, kommen auch genau mit diesen Tugenden und cleverem Passspiel zu eigenen Abschlüssen. Nach einem Konter und gekonntem Dribbling gehen wir abermals in Führung 52‘. Wiederum kann der Kontrahent ausgleichen zum 4:4 in 58‘. Dann ein Eidelstedter Angriff, unser Verteidiger foult, gelbe Karte – der Gegner fordert lautstark rot. Nach einer Ecke für uns ist der Ball erneut hinter der gegnerischen Torlinie – kein Tor, der Schiedsrichter erkennt auf Foulspiel. Auf dem Platz knistert es vor Spannung, außerhalb auch. Immer wieder die Frage der Trainer, die jeweils ihr Team vorne sehen: „Wie lange noch Schiri?“. In 79‘ kommt unser Spieler im Strafraum zu Fall, der Unparteiische deutet auf den Punkt – Strafstoß: Anlauf, platzierter Schuss, Eidelstedts Torwart streckt sich aber der Ball zappelt im Netz. Kurz darauf Abpfiff mit Endstand 5:4 – Freude, Jubel, Erleichterung, Erlösung …Gewonnen, aber wir haben es uns heute unnötig schwer gemacht.

Resümee: Wir können guten Fußball spielen, wir haben mit Willen gekämpft und nie aufgegeben, wir haben uns belohnt. Somit sehen wir den nächsten Spielen mit Selbstvertrauen entgegen und gehen weiter auf Punktejagd.

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